Vergabe des Filmpreises Hessischer Löwe im Filmmuseum in Frankfurt

Hessischer Loewe_1Zum fünften Mal vergab der Bund Deutscher Filmautoren (BDFA) den Hessischen Löwen für den besten Amateurfilm aus Hessen der vergangenen 2 Jahre. Die Veranstaltung im Filmmuseum in Frankfurt stand unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten.
Ein Gremium hatte im Vorfeld zunächst 10 Filme ausgewählt, von denen fünf in die Endausscheidung und zur Vorführung gelangten. Fünf Juroren entschieden schließlich: Der Hessische Löwe 2017 geht an Thomas Kempf vom Filmclub Offenbach für seine 18-minütige Dokumentation „Irre Typen“, in der er die gleichnamige Band portraitiert, die sich aus Menschen mit Behinderung aus den Werkstätten im Hainbachtal zusammensetzt. Der Laudator hob hervor, dass es dem Autor mit seinem Film gelänge, …den Enthusiasmus und die Freude der „Irren Typen“ am Machen von Musik dem Zuschauer zu vermitteln und er dazu angetan ist, Berührungs.ngste abzubauen.“ Eine Bestätigung für das hohe Niveau des Filmclubs Offenbach, ist auch der 2. Preis für Robert Becker mit seinem Film „Vollblutchoreograph und Halbweltdame“, der in 30 Minuten die Entstehung des Balletts „Professor Unrat“ des Choreografen Stephan Thoss dokumentiert. Die Laudatorin bemerkte in ihrer Begründung, dass der Film in ihr ein völlig neues Verständnis für die Kunst des Balletts ausgelöst hätte. Der 3. Preis ging ebenfalls an einen Autor aus der Offenbacher Region. Werner Groh von den Film- und Videofreunden Neu-Isenburg erhielt ihn für seine humorvolle Betrachtung über seine Erfahrungen bei der Restaurierung eines Oldtimers.

Auf dem Foto v. l. n. r. : Werner Groh, Thomas Kempf, Robert Becker

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