Tierbeobachtungen in Nordamerika

Gerd Vollmer zeigt am

Montag, dem 20. November 2017, um 20 Uhr,
im Filmclub Offenbach, Bernardstr. 17, Hinterhaus,

Filme, die die besondere Tierwelt Nordamerikas dokumentieren. Liebhaber von Tierfilmen kommen auf ihre Kosten.

Im Mittelpunkt der einzelnen Filmstreifen steht jeweils eine Tierart. So entstand ein Film über die größte Hirschart, den Elch. Ein anderer widmet sich der Brunftzeit von Wapitihirschen. Nach Recherchen über historische Hintergründe und mehreren Reisen durch die USA entstand ein Film über den Bison, auch Indianerbüffel genannt. Die Tierwelt der amerikanischen Prärien zeigt ein weiterer Film und im letzten Streifen des Abends sind hautnahe Begegnungen des Autors mit Grizzlybären in Alaska dokumentiert.

Um Tiere vor die Kamera zu bekommen, benötigt man Zeit und Geduld. Aber auch Glück gehört dazu. Am richtigen Ort, zur richtigen Zeit muss man sein, um als Tierfilmer Erfolg zu haben. Zum Themenabend Tierbeobachtungen sind Gäste willkommen.

Der Eintritt ist frei.

 

Adolf Stepper - 50 Jahre Mitglied im Filmclub Offenbach

50 Jahre Filmclub_1Anlässlich unserer diesjährigen Weihnachtsfeier hatten
wir die Freude,unserem langjährigen Mitglied
Adi Stepper für 50 Jahre Mitgliedschaft im Club und
seine Treue zu danken.

Adi trat 1966 in den Club ein und erinnert sich noch gut an seinen 1. Auftritt im "Lindenhof" in Bürgel. Er zeigte einen Film, der anschließend, wie bei uns üblich, besprochen wurde. Auf dem Heimweg sagte seine Frau zu ihm:

 

"Gelle Adi, da gehen wir nie mehr hin". Wir freuen uns sehr, dass Adi dem, damals sicher gut gemeinten, Rat seiner Frau nicht gefolgt ist. So hatten wir und viele andere in den darauf folgenden Jahrzehnten das Vergnügen, sich an seinen außerordentlich gut gestalteten Filmen, zu erfreuen. Auf Grund seiner Gesundheit kann Adi leider nicht mehr regelmäßig an unseren Clubabenden teilnehmen, was wir sehr bedauern. Um so mehr freuen wir uns, dass Adi zugesagt hat, am 27.März einen Autorenabend zu gestalten.

Wir wünschen Adi alles Gute, vor allem Gesundheit.

Filmclub Dreiech zu Gast

 

Filmclub Dreieich zu Besuch_1






Am Montag den 22. Juni 2015, waren die Filmfreunde vom Film- u. Videoclub Dreieichin unserem Studio zu Gast.
Die Gastautoren zeigten uns insgesamt 6 Filme mit unterschiedlichen Themen. 

Theodor Eichhorn zeigte uns "Seeadler und Co im Havelland"
Ein Naturfilm gut gemacht mit sehr schönen Aufnahmen der Seeadler und Co.
Gute Kameraführung und Einstellungen, immer nah an den Protakonisten drann.
Es ist, unschwer zu erkennen wieviel Geduld und Ausdauer dem Autor abverlangt
wurde bis er die Aufnahmen im Kasten hatte.

Jürgen Mangels zeigte uns einen Film mit dem schlichten Titel "Brot backen"
Der Autor dokumentiert wie in einem Seniorenheim den Seniorinnen und Senioren
unter Anleitung das "Brot backen" beigebracht wird.
Ein gut und sauber gemachter Film mit ständig wechselnden Einstellungen  und Perspektiven.

Peter Oelke zeigte uns "Im Schatten der Skyline - Möwen in Frankfurt am Main"
Ein Titel der neugierig machte auf das was kommt. Wir wurden überrascht,
war es doch für die meißten von uns neu zu erfahren, dass mitten in Frankfurt, auf den
Dächern der Wolkenkratzer, Möwen Brutstätten haben.
Der Autor stellte uns eine Gruppe junger Leute vor die sich um das Wohl der Vögel und deren  Brut  fürsorglich kümmern.

Von Werner Orth bekamen wir den Film "Hundertwasser - einige Architekturprojekte" zu sehen.
Eine Dokumentation über das Schaffen des Künstlers Friedensreich Hundertwasser.
Für die Recherche zu diesen Film waren viele Reisen erforderlich. 
Wer es bis dahin nicht wusste wurde umfassend informiert welche Gebäude Hundertwasser, nicht nur in Europa, entweder umgestaltet oder neu entworfen hat. Der Film zeigt uns in beeindruckender Weise und sehr detailliert diese Kunst.
Ein gut gesprochener und informativer Kommentar ergänzt das Bild.
Für mich, der interessanteste Film des Abends.
Filmclub Dreieich zu Besuch_2"4500 Jahre alte Weltwunder" ist der Titel des Reisefilms den uns der Autor Gerhard Petroll gezeigt hat.
Sehr ausführlich werden uns die Weltwunder des alten Ägypten gezeigt und erklärt.
Wer bisher noch nicht viel oder nichts über Ägypten wusste erfährt einiges über Geschichte und Kultur
dieses Landes.

Der 6. und letzte Beitrag des Abends war ein Film mit dem Titel. "Der Kulturabend"
Der Autor Milan Pravda zeigt uns in 4 Minuten die Kurzgeschichte eines Mannes der sich frisch rasiert, schick gekleidet und gut 
gelaunt auf den Besuch einer Opernaufführung freut.
Und dann der entscheidende Moment, er macht den Fernseher an und dort wird gerade ein Fußballspiel seines vermutlichen
Lieblingsvereins übertragen. Jacke aus, Krawatte auf und eine Flasche Bier muss her. Der Opernabend war gelaufen.
Das Unheil folgt auf dem Fuß, der gute Mann war aller voraussicht nach mit einer Dame verabredet.
Das Telefon klingelt und das Ende einer Beziehung ist besiegelt. Das alles wegen einem Fußballspiel.
Kurz u. knapp erzählt, bzw. ersungen. Gut gespielt, der heiterste Film des Abend.

Ein interessanter und abwechslungsreicher Filmabend den uns die Filmfreunde aus Dreieich beschert haben.
Die Filme hatten ein gutes Niveau, auch wenn es das eine oder andere mal etwas kritisches anzumerken gab.

Wir bedanken uns bei den Filmfreunden aus Dreieich für den interessanten Abend und freuen uns auf unseren  Gegenbesuch.

Horst Blissing

Abschied von Werner Eichhorn

Eichhorn, Werner_1
Der Filmclub Offenbach trauert um seinen Ehren-
vorsitzenden Werner Eichhorn, der am 22. Mai im
Alter von 86 Jahren verstorben ist.

In den Jahren 1980-1985 und 1993 - 1998 hat er den
Verein mit großem Engagement geführt.
1985 holte er den Bundeswettbewerb „Dokumentarfilm“ nach Offenbach, der in den folgenden 18 Jahren ein filmisches Ereignis in der Stadt war. Ebenfalls 1985 wurde Werner Eichhorn vom damaligen OB Walter Suermann mit der Bürgermedaille in Bronze ausgezeichnet. Trotz seines schon angegriffenen Gesundheitszustandes, arbeitete Werner Eichhorn noch vor wenigen Monaten an einem neuen Film. Die Leidenschaft, Themen in bewegte Bilder umzusetzen, bereicherte 46 Jahre seines Lebens. Nachdem er 1968 Mitglied im Filmclub Offenbach wurde, gewann er mit seinen Werken auf nationalen Wettbewerben so manche Goldmedaille. Ein Höhepunkt war die Weitermeldung für seinen Super-8-Film „Das Jubiläum“ von den Deutschen Filmfestspielen zur UNICA, dem Weltwettbewerb für den Amateurfilm. In Form einer Reportage beleuchtete er die Arbeitsbedingungen in der Gerberei Rügner in Offenbach, bei der er selbst arbeitete. In seiner Heimatstadt war Werner Eichhorn als filmischer Chronist ständig unterwegs. Die Dokumentationen über das „Streichholzkarlche“ und über „Joseph Offenbach“ sind unvergessen. Die Filmergemeinde in ganz Deutschland wird den humorvollen und lebenslustigen Menschen Werner Eichhorn sehr vermissen.

Robert Becker
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit
Filmclub Offenbach

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